Stillen verringert das Risiko für den Plötzlichen Kindstod
18. Juni 2008 von Monique
Die Foundation for the Study of Infant Deaths (FSID) hat Forschungsergebnisse vorgelegt, nach denen Kinder die gestillt werden einem gringeren Risiko ausgesetzt sind am Plötzlichen Kindstod zu sterben.
Das Risiko sei um ein Drittel (!!) geringer als bei nicht gestillten Kindern.
So sagt Sally Inch, Spezialistin für Säuglingsernährung in Oxford: "Je mehr wir über das Thema Stillen erfahren, desto wichtiger wird es. Nicht nur, dass das Stillen das Baby mit allen Nährstoffen versorgt die es benötigt, zusätzlich wird das Risiko minimiert an Infektionen zu erkranken(insbesondere Darm, Ohr-, Brust-und Blasen-Infektionen). Daraus ergeben sich weniger Krankenhausaufenthalte der Kinder."
Die Foundation for the Study of Infant Deaths empfiehlt daher 6 Monate voll zu stillen, und danach mit Einführung der Beikost das Stillen so lange fortzusetzen, wie Mutter und Kind es wollen.
Grundlage für diese Veröffentlichung waren Studien, die sich mit den Thema Stillen und SIDS auseinandergesetzt haben.
Quellen:
McVea KL, Turner PD, Peppler DK. The role of breastfeeding in sudden infant death syndrome. J Hum Lact. 2000; 16: 13-20.
Ip S, Chung M, Raman G, Chew P, Magula N, DeVine D, et al. Breastfeeding and maternal and infant health outcomes in developed countries. Evidence report/technology assessment No. 153 (prepared by Tufts-New England Medical Center Evidence-based Practice Center, under contract No. 290-02-0022) Agency for Healthcare Research and Quality; 2007. p. 1-186. http://www.ahrq.gov/clinic/tp/brfouttp.htm
Quigley MA, Kelly YJ and Sacker A. Breastfeeding and Hospitalization for Diarrheal and Respiratory Infection in the United Kingdom Millennium Cohort Study, Pediatrics 2007;119;e837-e842 http://www.pediatrics.org/cgi/content/full/119/4/e837