Stillen in der Öffentlichkeit – Oder wenn der kleine Hunger kommt
14. Juni 2008 von Monique
Stillen nach Bedarf bedeutet für mich, dass ich meinem Baby immer dann die Brust gebe, wenn es sie braucht. So kommt es natürlich auch unterwegs vor, dass meine kleine Tochter signalisiert, dass jetzt Zeit für eine Zwischenmahlzeit ist.
Die Dame links im Bild auf der Bank bin ich. Ich stille gerade. Wäre Ihnen das im Vorbeigehen aufgefallen? Ich denke nicht.
Mittlerweile ist meine Tochter fast 4 Monate alt, und wir haben schon so manches Still-Picknick im Freien erleben dürfen.
Dank diskreter Stillkleidung und etwas Übung, ist Stillen in der Öffentlichkeit kein Problem mehr.
Mittlerweile erhöhen wir die Statistik vom Stillen am Strand, im Wald, auf Parkbänken, im Tragetuch und sogar im Supermarkt. Und keiner hats gesehen.
Viele Mütter glauben, die Leute würden schauen. Das machen sie auch. Aber sie schauen nicht, weil Sie stillen, sondern weil sie ein anscheinend schlafendes Baby im Arm halten. Und das finden alle niedlich und können einfach nicht wegsehen.
"Da ist aber jemand friedlich eingeschlafen" flüsterte eine ältere Dame im Vorbeigehen zu. Dass meine Milla nicht friedlich schlief, sondern entspannt stillte, fiel ihr nicht einmal auf.
Also liebe Mütter. Stillt!! Im Supermarkt. Im Tragetuch. Auf Parkbänken. Im Wald. Am Strand. Einfach überall. Und immer dann, wenn euer Baby es braucht. Es ist natürlich und normal.