In den eigenen vier Wänden - Vom Zauber einer Hausgeburt
6. August 2008 von Monique
Bei uns eine Seltenheit, in den Niederlande eine Selbstverständlichkeit. Die Hausgeburt. Bei einer Studie mit über 5000 Mütter stellte man fest, dass bei einer Hausgeburt viel seltener medizinisch eingegriffen werden muss. Das liegt nicht zuletzt an der vertrauten Atmosphäre, die der Gebährenden die nötige und angenehme Vertrautheit gibt, sich auf die Geburt ihres Kindes zu konzentrieren. Viele Hemmungen entstehen garnicht erst.
Wir Frauen sind naturgemäß in der Lage unsere Kinder auf die Welt zu bringen und müssen nicht zu einem Patienten gemacht werden, wenn es nicht notwendig ist. Was wir brauchen ist ein Ort, der uns Vertrautheit und Selbstbestimmung vermittelt. Hier können wir uns auf einen ganz normalen und wunderschönen Geburtsverlauf einlassen. Frauen, die Zuhause entbinden sind keine Extremsportler, die das Risiko lieben, sondern haben ihre Entscheidung bewußt und im Sinne des Kindes getroffen. Eine Hausgeburt kann auch Prävention bedeuten.
Mehrere Studien belegen, dass durch eine Geburt in den eigenen 4 Wänden kein erhöhtes Risiko für Mutter und Kind bestehen. Das Risiko scheint sogar geringer. Denn Hausgeburten weisen weniger Dammschnitte, Kaiserschnitte und notwendige Medikationen auf.