Bisphenol A – Risiko bereits in der Schwangerschaft
16. März 2010 von Monique
Bisphenol A (kurz BPA) steht in Verdacht Krebs zu erregen und die Fruchtbarkeit zu beeinträchtigen. Dennoch wird BPA bei der Produktion von Babyprodukten weiterhin verwendet. Nur wenige Firmen nutzen kein BPA (bsw medela) bei der Herstellung Ihrer Produkte. Eine neue Studie zeigt, dass sich BPA bereits auf das Kind im Mutterleib während der Schwangerschaft auswirken kann.
Wissenschaftler der Universität von Yale haben herausgefunden, dass der Kontakt mit BPA auf Dauer die Empfindlichkeit gegenüber Östrogenen verändert.Die Untersuchungen zweier trächtiger Mäusegruppen ergaben, dass die Nachkommen der Mäuse, die während Ihrer Zeit im Uterus Kontakt zu BPA hatten, im Erwachsenenalter einen veränderten Östrogenhaushalt zeigten. Ihre Gene waren offenbar auf diese verstärkte Reaktion umprogrammiert.
Die Studie ist in der Märzausgabe des Magazin der Federation of American Societies of Experimental Biology (FASEB J.) erschienen.